Den Begriff des inneren Kindes benutzen wir als Metapher für die frühklindlichen Prägungen, destruktiven Glaubenssätze und Verhaltensmuster, die unser heutiges Denken und Handeln noch immer (oft unbewusst) steuern.
In der Auseinandersetzung mit dem inneren Kind können wir emotionale Verletzungen heilen, Glaubenssätze auflösen, unser Beziehungsmuster verändern und emotionale Blockaden lösen.
Dieser therapeutische Prozess hilft bei:
- starken emotionalen Reaktionen, wenn wir z.B. unverhältnismäßig stark mit Wut, Angst oder
Trauer reagieren
- people pleasing und/oder Perfektionismus. Hierbei handelt es sich um den (un-)bewussten
Drang, es allen recht zu machen und extrem hohe Ansprüche an sich selbst zu stellen, um
einerseits Anerkennung zu bekommen und sich andererseits vor Kritik zu schützen.
- Bindungsängsten und Vertrauensproblemen; also Schwierigkeiten, sich auf Nähe einzulassen
und anderen Menschen zu vertrauen
- geringem Selbstwert; wenn chronische Gefühle von Wertlosigkeit, Scham und/oder
Schuld den Alltag bestimmen
- unverarbeiteten Kindheitserlebnissen, um die Zusammenhänge zwischen der Prägung und den
heutigen Schwierigkeiten aufzeigen
